10.05.2014

Veröffentlicht am: Autor: Walter Gerig

Nordwestiran – Vom Hochland in die Tiefebene des Kaspischen Meers

Iran IranAm Samstag verliessen wir Tabriz und durchquerten die Nordwestiranische Hochebene die zwischen 1500 bis 1800 müM liegt und umrandet ist von bis über 4000 m empor ragenden Gebirgen. Sie ist vorwiegend von iranischen Aserbaidschanern oder Azeri besiedelt, die heute, mit rund 20 % an der Gesamtbevölkerung, die zweitgrösste Volksgruppe Irans darstellt.

Um die Mittagszeit machten wir halt in Ardabil und besuchten das Museum und Grab des Scheich Safi Al-Din Ardebili. Diese Grabstätte ist seit 2010 als UNESCO Weltkulturerbe klassifiziert und von unbeschreiblicher Schönheit. Wir konnten unsere Walliser Kunsthistoriker kaum mehr dazu bringen weiterzufahren, so begeistert war sie von der Schönheit des ganzen Komplexes. Am frühen Abend erreichten wir unser Tagesziel Astara am Kaspischen Meer. Das Küstentiefland, das bis 28 m unter dem Niveau der Weltmeere liegt ist ein wichtiges Anbaugebiet von Reis und Tee. Astara ist Grenzstadt zu Aserbaidschan und hat eine gleichnamige Schwesterstadt gleich gegenüber auf der aserbaidschanischen Seite.

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