13.05.2014

Veröffentlicht am: Autor: Walter Gerig

Nordost-Iran – Treibstoff und andere Pannen

Iran IranUnsere Route führt uns immer näher an Zentralasien. Am Dienstag durchquerten wir den Nordosten Irans. Zuerst war die Landschaft noch grün und bewaldet und plötzlich waren wir innerhalb von ein paar Kilometer in einer Landschaft mit semiaridem Charakter. Dieses Gebiet ist Bestandteil eines Trockengürtels der von Nordafrika bis Ostasien reicht.

Unterwegs hatten wir zwei kleine Zwischenfälle. Da es in dieser Gegend nur noch wenige Tankstellen gibt und eine ganze Serie entweder noch nicht eröffnet, geschlossen oder trocken war ging unserem Auto der Treibstoff aus. Martin hat dann ausgeholfen und mit einem Schlauch und Pet Flaschen Diesel aus seinem Fahrzeug abgezapft. Die ersehnte Tankstelle war dann aber schlussendlich nur noch wenige Kilometer von der „Most“ Panne entfernt. Treibstoff ist in diesem Land sehr billig. Inländer zahlen mit Karte etwa 8 Rappen, Ausländer das doppelte. Allerdings wird der Zoll bei der Ausreise noch einmal etwa 80 Rappen pro Liter nachfordern. Heute musste Martin auch die erste Busse bezahlen wegen zu schnellem Fahren.

Kurz vor unserem Tagesziel Maschhad machten wir noch einen kleinen Abstecher um das Ferdowsi Mausoleum zu besuchen. Ferdowsi war ein einflussreicher Poet und Schriftsteller der persischen Epik und wird heute noch hoch verehrt. Das Grabmahl in weissem Marmor wurde allerdings erst in den 30er Jahren von der Pahlavi Shah Dynastie gebaut. In Maschhad, der zweitgrössten iranischen Stadt, werden wir zwei Nächte bleiben.

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