16.06.2014

Veröffentlicht am: Autor: Walter Gerig

Die Mitsubishi Pannenserie scheint nicht aufzuhören

China ChinaEndlich konnten wir wieder weiterfahren nach dem wir 5 Tage in Lhasa blockiert waren. Wir verliessen die Stadt auf einer neuen Autobahn mit vielen Kunstbauten Richtung Shigatse. Parallel zur Autobahn konnte man die neue Eisenbahnlinie von Lhasa nach Shigatse sehen. Sie wird noch dieses Jahr in Betrieb genommen.

Nach kurzer Zeit verliessen wir die Autobahn und erklommen auf einer Nebenstrasse langsam den Kampa La Pass (4794m). Von der Passhöhe aus hat wir einen wunderschönen Ausblick auf die ersten schneebedeckten Ausläufer des Himalaya Gebirges sowie das türkisfarbenen Wasser des Yamdrok Tso. Dieser See ist einer der höchstgelegenen Bergseen der Welt und ist der drittgrösste See Tibets. Er gilt als heiliger See für die Einheimischen und sie wehren sich auch gegen ein umstrittenes Wasserkraftprojekt. Von dort ging es weiter entlang des Nord- und Westufer des Sees durch eine wilde Landschaft nach Gyantse wo wir die Befestigungs- und Klosteranlage mit ihrer grossen Stupa besichtigen.

Wiederum plagten uns technische Probleme mit den Mitsubishi. Wir mussten den Mechaniker vom 150 km entfernten Lhasa wieder aufbieten um zwei Fahrzeuge in einer Nacht und Nebel Aktion wieder fahrbereit zu machen. Diese Autos scheinen so pannenanfällig zu sein wie der Pendolino zwischen Zürich und Mailand oder funktionieren einfach schlecht da wir uns im Schnitt auf einer Höhe von 4500 bewegen und teilweise 5000er Pässe überwinden müssen.

Derweilen fuhren das Gros der Teilnehmer weiter nach Lhaze vorbei an Shigatse wo wir die imposante Klosteranlage nur aus dem Vorbeifahren sehen konnten.

Für die nächsten paar Tage werde ich wieder verstummen da wir uns im dünn besiedelten Hochland bewegen werden mit einfachsten Unterkünften und voraussichtlich ohne Internet Zugang.

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